Es handelt sich hierbei um die Version aus dem Playstation+Angebot. Es handelt sich hierbei um die PSP-Version, die ich als PS4-Variante auf der PS5 gespielt hab.
Warum das wichtig ist?
Weil ich das Spiel 2mal platinieren kann, denn jede Variante bringt ihr eigenes Trophäen-Set. Aber ob ich das mache, muss ich noch entscheiden, den genau diese Version bringt ein Problem mit sich. Dazu später mehr.
Wie ist es aufgebaut?
Wie der Titel verrät, handelt es sich um die klassische Trilogie, es geht als um die Episode I (IV), II (V) und III (VI). Warum das so geschrieben wurde ist sicherlich klar. Ich bin kein Verfechter von "so oder so ist korrekt", ich will einfach nur die Spiele genießen. Daher nutze ich die Schreibweise [Alte Nummer] ([Neue Nummer]).
Man startet in der Cantina, die als Hub fungiert. keine offene Welt, nicht viel zu sehen. Nur ein Shop für Charakter-Marken und rote Steine, dem Multiplayer-Hub der Wegen fehlendem WLAN nicht geht (auch wenn WLAN an ist) und der Charakter-Editor.
3 Episoden-Bereiche existieren, wo man Zugriff auf die Story hat, wobei jede Episode aus 6 Story-Teilen besteht, die man stück für Stück freischaltet. Mit genug Steinen kann man dann das Bonuslevel freischalten, oder man kann direkt einen von drei Bosskämpfen aus Star Wars IV (I).
Außerhalb der Cantina findet man dann alle Bausets, die bei Spielstart natürlich noch leer sind. Je mehr Set-Teile man hat, desto vollständiger der Ausbau. Zusätzlich steht hier noch die Stud-Fontaine, die man mit 60 goldenen Steinen aufbauen muss, sowie das Tor zur Lego-City (99 goldene Steine).
Die Level?
Eines muss man Tt lassen: Die Stories rund um die 3 Episoden sind selbstverständlich wieder einwandfrei umgesetzt. Und nicht nur dass, es gibt gefühlt mehr Abwechslung während der Story, als in anderen Lego-Spielen. Mal kämpfst du dich durch Raumstationen, Kreuzer oder Todesstern(e), mal kämpfst du in Weltraumschlachten oder jagst per Bike Stormtruppler. Ikonische Schlachten werden nicht einfach erzählt, man kann diese erleben.
Was ich dabei besonders mag, sind die Welten selbst. Die Darstellung der Planeten sind eng am Original, und das macht dann auch einfach nur Spaß. Manche Rätsel, um an die Bausets oder an den Roten Stein des Levels zu kommen, sind knifflig (oder man übersiehts einfach in einer Ecke). Manchmal vielleicht zu fordernd, ich vermute 2006 hätte ich bei dem einen oder anderem Set meine Probleme gehabt.
Unterschiede zu anderen Spielen?
LEGO Star Wars II: The Original Trilogy bringt die klassische Lego-Formel, mit Fokus auf Story und verzichtet voll auf die Open World. In diesem Spiel passt es, da es halt unheimlich viele Welten gibt, die auf unterschiedlichen Planeten sind. Sonst unterscheidet es sich wenig von anderen Lego-Spielen.
Fazit oder so?
Wieviel Detail in dem Spiel steckt, erkennt man besonders bei den Animationen. Es macht immer wieder Spaß, die Geschichte "ohne Worte" zu verfolgen, da der Humor von Tt super umgesetzt wird. Auch die kleinen Details sind super (Mit Han kann man Leia nicht schlagen).
Die Spielmodi (also was man im Level macht) sind klasse und machen Spaß, auch wenn man sich manchmal wünscht, dass etwas länger gewesen wäre.
Das Spielerlebnis macht Spaß, wird aber überschattet. Denn es gibt einen Teil, der in der Version nervig ist. Und dass ist der Herausforderungsmodus. Jedes Level kann neben dem Freispiel im Herausforderungsmodus gespielt werden. Hier ist die Aufgabe, innerhalb von einem Zeitlimit, 10 blaue Minikits zu sammeln. Währe grundsätzlich kein Problem, wenn die Minikits auch sinnvoll verteilt werden. Leider hat Tt die manchmal so unsinnig versteckt, dass die Zeit manchmal kaum ausreicht. Einziger Pluspunkt, das Level gilt als erledigt, wenn man das letzte Kit gesammelt hat. Das wurde mal eingeführt, damit man spezielle Charakter freischalten kann, da es auf der PSP den Vorgänger nicht gab. Bei der PS2 konnte man einen alten Speicherstand verwenden. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen wurde das Zeitlimit von 20 Minuten (PC-Version) auf 10 Minuten heruntergesetzt.
Richtig nervig wird dann die Episoden-Herausforderung. Alle Level in unter einer Stunde. Ich weiß nicht, warum man das eingeführt hat. Neben der Stunde, die man für die Story mindestens benötigt, plus die Zeit im freien Spiel um alles zu finden, musste man nun also nochmal alles spielen. Für den klassischen Spieler, ok, weil man dann mit Freunden eine Sitzung durchziehen kann. Für Trophäen-Jäger eine klassische 3Stunden-Zeitverschwendung.
Besser als Horizon?
Ich mag das Wiederspiel-Erlebnis der einzelnen Level, manche hab ich oft nochmal gemacht, weil mir ein Charakter mit bestimmten Eigenschaften fehlte, oder weil ich einfach Lust auf den Modus hatte. Über die Herausforderungen kann man sich streiten. Wenn man erstmal ein Gefühl dafür bekommen hat, wie Tt die blauen Kits verteilt hat, sind nachfolgende Level einfach. Aber man muss auch dazu sagen, dass man vorher die Welten schon 100% kennen sollte. Einzig die Episoden-Herausforderung fand ich "naja".
Also in meinen Augen definitiv besser als Horizon, wobei ich mich aktuell nicht dazu überwinden kann, die PS5-Variente nochmal zu Spielen. Und wenn würde ich wahrscheinlich meine Spielweise anpassen.
Was man so machen muss findet man hier: